Dienstag, 8. Februar 2011

Pralinenschachtel ganz zum Essen

Im Internet hat es tolle Bilder von Motivtorten. Unter anderem habe ich auch Bilder von Boxen und Schachteln gesehen. Das hat mich inspiriert, diese essbare Pralinenschachtel zu kreieren. Wie gesagt, die Idee ist nicht von mir. Aber die Umsetzung. 



Die Schachtel ist ein normales Schokoladenbiskuit, getränkt mit Cognacsirup und gefüllt mit einer dunklen Cognacganache. Wie man auf dem Foto erkennen kann, ist die Schleife aus Blütenpaste geprägt. Da ich aber nirgendwo etwas zum Prägen auftreiben konnte, musste ich arg improvisieren: Ich habe im Laden mit Kitschschmuck einen Haarreif mit dem tollen Blumenmotiv gekauft. Zu Hause wurde der gründlich gewaschen und war einsatzbereit zum Prägen. Und was soll ich sagen, es hat funktioniert! Mit dem halb runden Reif konnte man wunderbar über die Blütenpaste wiegen und die Prägung wurde 1A.
Die Pralinen kaufte ich bei meinem Confiseur. Ich habe sie nur noch mit goldener Farbe aufgepeppt. Die ganze Schachtel kleidete ich mit Rollfondant ein.

Montag, 7. Februar 2011

Tortenfüllung für den Vorrat: Lemon Curd

Seit letzten Sommer bin ich auf den Geschmack von Lemon Curd gekommen. Es ist eine englische Zitronencreme. Das wunderbare daran ist, neben dem tollen Aroma, dass man sie auf Vorrat machen kann. So hat man auch eine leckere Tortenfüllung, wenn die Zeit einmal knapp ist.




Diese Lemon Curd habe ich zum Beispiel für das Crazy Chicken Cake benutzt. Das Biskuit für diese Torte war ein Mohnbiskuit. Die Torte habe ich mit weisser Schokoladenganache mit Zitronensäure, eingestrichen. Die Ganache wird durch die Zugabe von Zitronensäure sehr frisch. Hier nun das Rezept für das Lemon Curd.

Zutaten für 6 Gläser à 250ml:
  • 600 g Zucker
  • 240 g weiche Butter
  • 6 Eier
  • 4 Zitronen
  • 4 Limetten
Eier mit dem Stabmixer verrühren, damit das Eiweiss und das Eigelb wirklich gut vermischt sind. Butter, Zucker, die Schale und den Saft der Zitronen und der Limetten mit den Eier verrühren. In einem heissen Wasserbad 12-13 Minuten garen, dabei ständig mit dem Schneebesen rühren. In Gläser füllen und im Backofen sterilisieren. Das Sterilisieren im Backofen sollte in jeder Gebrauchsanweisung des Ofens beschrieben sein. Bei meinem Ofen muss ich 0.5lt heisses Wasser in das tiefe Blech gissen. Die Gläser ins Wasserbad stellen, ohne dass sie sich berühren. Den Ofen auf 120°C Unterhitze vorheizen und das Blech einschieben. Ca. 35 Minuten sterilisieren, bis kleine Perlen im Glas aufsteigen. Diese Zeit kann je nach Ofen variieren. Die Gläser 15 Minuten im ausgeschalteten Ofen stehen lassen. So verarbeitet halten sie ohne Probleme ein Jahr. Wenn sie nicht vorher gegessen wurden. Sie kann nämlich auch einfach auf einen vor gebackenen Mürbteigboden gestrichen oder auf Brot genossen werden. Vorsicht! Extreme Suchtgefahr. Das Rezept habe ich aus dem Magazin "La cucina Italiana".
Übrigens ist das eine der wenigen Lemon Curds, die nicht nach Eiern schmeckt!!


Samstag, 5. Februar 2011

Marzipan ist nicht gleich Marzipan

Oft werde ich gefragt, welchen Marzipan ich für meine Figuren verwende: Ich benutze die Mandelmasse von Olo Marzipan.




Sie enthält 45% Mandeln im Gegensatz zum Modelliermarzipan, der "nur" 35% Mandelanteil hat. Ich persönlich finde den Geschmack einfach intensiver. Zum Einfärben der Masse benutze ich die Pastenfarbe oder die Pulverfarbe, die ich bei Back-Art bestelle. Es ist einer der wenigen Onlineshop in der Schweiz, bei dem man sie bestellen kann. Die Auswahl an Farben ist dort riesig.

Bei dem ersten Versuch, Mandelmasse einzufärben hatte ich nur die handelsüblichen, flüssigen Lebensmittelfarben zur Hand. Es wurde eine richtige Schmiere und gerettet werden konnte das Ganze nur, in dem ich viel Puderzucker untermischte. All jenen, die keine Farbpaste oder Farbpuder zur Hand haben empfehle ich darum von vorne herein, den eingefärbten Marzipan zu kaufen. Und all jene die sich auch dem Thema Motivtoren widmen, die haben sowieso ein kleines Lager an Pasten und Pulver im Haus.
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...