Mittwoch, 5. Oktober 2011

Dr Joggeli wot ga Birli schüttle...

...d Birli wei nid gheie (Der Joggeli will Birnen schütteln, die Birnen wollen nicht fallen). So fängt eine alte Kindergeschichte in Mundart an. Ich kann heuer aber wirklich nicht klagen. Wir haben so viele Birnen am Spalier, wie noch nie. In der ganzen Nachbarschaft habe ich sie verschenkt und gegen andere Früchte eingetauscht. Dazu bekam ich noch Äpfel und Beeren von meiner Mutter.
Die halbreifen Birnen lagerte ich in eine spezielle Styroporbox ein, um auch noch im Winter von den feinen Früchten geniessen zu können. Aber was soll ich sagen. Bei dieser Wärme die im Moment herrscht, war selbst mein Keller zu warm für die Früchte und so wurden alle auf einen Schlag reif. Mir blieb nichts anderes übrig, als sie einzukochen und einzumachen. War das eine Hektik.


Hier könnt ihr eine kleine Auswahl sehen. In der Flasche ist selbst gemachter Zitronensirup. Den trinkt mein Mann so gerne. Er löscht den Durst aber auch wirklich gut. Von den Chutneys habe ich sicher vier verschiedene Sorten gemacht. Mit Äpfeln, Birnen und auch Zucchini. Für den Kompott habe ich die gekochten Früchte mit Vanillepuddingpulver abgebunden und heiss in Gläser abgefüllt. Eine ideale Express-Füllung für eine Torte. Die Birnenmarmelade oder eben Confi wie man hier sagt, habe ich mit ein paar kleinen Tropfen Mandelaroma verfeinert. Auch Limetten sind eine tolle Kombi zu Birnen.



Mein selbst eingemachter Wintervorrat im Keller. Ganz hinten stehen noch einige Gläser mit heiss eingefüllten Birnen und mit Rotweinbirnen. Ich denke, dass es für einen zwei Personen Haushalt eine grosse Menge an Vorräten ist. Da werde sicher noch ein paar Gläser verschenkt.

Donnerstag, 22. September 2011

Paaauuuuseeeeee!

Es macht mir immer grossen Spass, meine Ideen mit Euch allen hier auf meinem Blog zu teilen. Trotzdem mache ich nun für eine gute Woche Pause mit dem Blogen. Mein Garten und meine Arbeit brauchen im Moment die volle Aufmerksamkeit von mir. Ich werde wohl die nächste Woche keine Zeit finden, im Netz zu sein. Danach hören wir aber garantiert wieder von einander. Also dann, bis in einer Woche!


Sonntag, 18. September 2011

Gerbera ganz leicht gemacht! Eine fixe Anleitung.

Wie schon versprochen will ich Euch nun zeigen, wie ich die Gerberas für diese Torte gemacht habe.


Damit meine Erklärungen auch gut zu verstehen sind, fotografierte ich die Herstellung. Für die Blume braucht  es Blütenpaste, Modellierfondant oder Fondant in den gewünschten Farben und Zuckerkleber.

Um die Blume trocknen zu können, benötigt man einen Ring. Ich habe mir einen aus Kabelbinder hergestellt, den ich mit Alufolie umwickelte.

Den Fondant oder die Blütenpaste auf einer gefetteten Unterlage eher dünn ausrollen. Sie muss die Grösse des Margeritenausstecher haben
Nun das Stück Blütenpaste auf den Ausstecher legen und mit dem Rollstab darüber walken. So entstehen sehr saubere Kanten. Von diesen Blütenblätterrondellen braucht man zwei Stück.

Die Blütenblätter der Rondellen einzelnen mit dem Balltool bearbeiten und in den vorbereiteten Ring legen.  Die zweite Blütenblätterrondelle ebenso bearbeiten und mit Zuckerkleber auf die erste Rondelle legen. 
Für die inneren Blättchen habe ich die Blütenpaste etwas heller gewählt und sehr dünn ausgerollt. Mit einem kleinen Blumenausstecher Blümchen ausstechen. Jedes einzelne Blatt noch einmal mit einer kleinen Schere halbieren. Die so vorbereitete Blume in drei Teile schneiden. Pro Gerbera habe ich vier kleine, so präparierte Blümchen benötigt.
Ein wenige Zuckerkleber in die Mitte der Rondellen geben und die Blättchen arrangieren.
Einen zweiten Kranz von Blättchen legen.
Eine kleine Kugel weisse oder gelbe Blütenpaste in feines Mais tunken und in die Mitte der Blume setzen. Mit gelber Puderfarbe und Kakaopulver abstauben. Wenn die Blüte etwas angetrocknet hat, auch die Blätter mit passender Puderfarbe abstauben.

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