Seit längerer Zeit habe ich bei meinem Arbeitskollegen ein Eierabonnement. Ja, ihr lest richtig, ein Eierabonnement. Das geht folgendermassen: Mein Arbeitskollege hat einen Haufen glückliche Hühner und dementsprechend viele Eier. Die liefert er mir für meine Tortenbäckerei. Im Gegenzug backe ich ihm nun eine Motivtorte zu seinem 22-igsten Hochzeitstag. Lange mussten wir uns nicht über das perfekte Motiv besprechen: Seine Frau liebt die zwei Haushund ganz fest. Darum müssen Hunde mit auf die Torte.
Das Hündchen hier ist die Hundedame. Der letzte Schliff fehlt ihr noch. Sie wird nämlich noch ein wenig braune Farbe bekommen, um das Fell etwas anzudeuten. Auch hat sie an Stelle des Blümchens schon ein winziges Herzchen auf den Kopf bekommen. Die Anleitung zum Modellieren von Hunden nach dieser Art habe ich nach langem Suchen auf im Netz gefunden. Eigentlich ist es eine Anleitung zum Modellieren von Fimodalmatinern. Aber schaut doch
hier selber.
Ich habe auch noch ein paar wenige Fotos gemacht. Für den Fall, dass der Link einmal nicht mehr funktionieren sollte.
Als erstes wird ein schlanker Kegel geformt.
Mit einem dickeren Stängel, zum Beispiel eines Pinsels, eine tiefe Kerbe in den Kegel drücken.
Die Vorderbeine heraus modellieren. Ebenso die Pfoten der Hinterbeine heraus modellieren. Für die Oberschenkel zwei Kugeln platt drücken und an die Hinterpfoten kleben. Das seht ihr im Video gut.
Ihr fragt Euch sicher, wie die fertige Torte aussehen soll. Das ist noch ein kleines Geheimnis. Nur soviel verrate ich Euch: Es wird unten eine runde Torte geben. Der zweite Boden wird ein Kissen sein aus Trüffelmasse, auf dem die Hunde sitzen.
Lange habe ich mir überlegt, wie ich die Trüffelmasse am Besten in eine Kissenform bekomme. Es sollte nicht zu dick sein. Da ist mir die Idee gekommen, die Masse in einen Tiefkühlbeutel zu packen. Mit Hilfe des Vakuumiergerätes schweisste ich mir den perfekten Beutel zu.
Hier könnt ihr das verschweisste Trüffelpaket sehen. Wichtig ist nur, dass man die Masse bis ganz in die Ecken drückt. Ebenfalls sollte möglichst wenig Luft drinn sein. Nun bin ich gespannt, wie es sich verarbeiten lässt. Ich werde Euch berichten.