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Dienstag, 6. Januar 2015

Harley war gewünscht: Der Reifen soll es richten


Schon wieder hat ein neues Jahr begonnen. Ich wünsche Euch allen für das 2015 nur das Beste, viel Liebe und Gesundheit!

Endlich habe ich wieder die Zeit und Muse, Euch von meinem Harley / Reifenprojekt zu berichten. Die Torte wurde von der Tochter für den Papi, der Harley-Fan ist und 50- jährig wurde, bestellt. Für mich als nicht Motorradfan war das eine Herausforderung. Ehrlich gesagt, war es nicht gerade mein Lieblingsthema. Am Ende war ich aber doch sehr zufrieden mit dem Ergebnis.


Für das Harley-Logo habe ich die Schrift Haettenschweiler, benutzt. Sie kommt dem Original am nächsten. Das ganze Schild ist aus Blütenpaste und kann aufbewahrt werden.


Das Schild hat am meisten Arbeit gemacht, weil man sehr viel mit dem Skalpell ausschneiden musste.

Für den Reifen war eine Karottentorte, wir in der Schweiz sagen Rüeblitorte, gewünscht. Das Rezept, das ich hier auf dem Blog gepostet habe, war mir für dieses Projekt zu luftig und instabil. Daher habe ich ein neues ausprobiert und bin begeistert davon. Es ist schön feucht, stabil und kann durchaus zwei bis drei Tage zum Voraus gemacht werden.



Rüeblitorte nach Betty Bossi
für eine Cakeform von 30 cm Länge oder eine Springform von 23 cm Durchmesser

350 g Mehl gesiebt
1 Päckli Backpulver gesiebt
300 g Rohzucker
2 Tl Zimt
3/4 Tl Kardamom nach Belieben
1 Prise Salz
250 g Mandeln gemahlen

Die Trockenen Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen.

250 g fein geraffelte Rüebli
1 Zitrone, Schale und Saft
4 Eier verquirlt
200 g Butter flüssig, ausgekühlt

Die nassen Zutaten mit einer Kelle oder dem Handrührgerät unter die trockenen Zutaten rühren. In die vorbereitete Form füllen. Die Masse im vorgeheizten Backofen (180° C Ober/Unterhitze oder ca. 170° C Umluft) für ca 65 Minuten backen. Wird die Masse in der Springform gebacken, kann sich die Backzeit deutlich verlängern. Unbedingt den Stäbchenprobe machen.


Die Torte habe ich dann einmal durch geschnitten und mit der Buttercreme Raz-Faz, gefüllt und dick eingestrichen.

Danach habe ich sie mit schwarzem Fondant eingedeckt. Das Profil des Reifens habe ich mit meinem Modellierrädchen von Wilton, eingekerbt. Das ging sehr gut. Für die Felgen habe ich mich an Bilder vom www orientiert und danach meine Fantasie etwas walten lassen.

Ein paar Tage später habe ich dann das Feedback für diese Torte erhalten: Das Geburtstagskind hatte grosse Freude daran. Uff...Ziel erreicht.

Ganz liebe Grüsse, Sandra

Dienstag, 17. Dezember 2013

Das Wunschrezept aus der Weihnachtsbäckerei: Der Zimtstern

Kurz nach dem ich die Weihnachtsguetzli vorgestellt habe, hat mich Irina angefragt, wie ich so saubere Zimtsterne hin bekomme. Das Geheimnis sind der professionelle Zimtsternenausstecher und der Tiefkühler. Den professionellen Zimtsternenausstecher bekommt man inzwischen schon in vielen Backshops. Zum Beispiel hier, bei Back-Art. Das besondere an diesem Ausstecher ist, dass man ihn aufklappen kann. Ich habe meinen vor Jahren, als man ihn noch nirgends privat kaufen konnte, bei einem Spezialisten für Backformen von Hand machen lassen. Er war sehr teuer, doch die Investition hat sich bis heute gelohnt: Ich erfreue mich jedes Jahr aufs Neue, am Sternchen.



Nun aber zum Rezept.

Zimtsterne

400 g gemahlene Mandeln
300 g Zucker
1 Prise Salz
8 g Zimt
1 Tl Glukose (die Glukose ist nicht zwingend nötig, hält aber die Sterne länger weich)
80 g Eiweiss

Für die Glasur:
1 Eiweiss Grösse L
200 - 250 g Puderzucker
1 gute Prise Zitronensäure oder ein Spritzer Zitronensaft (dadurch wird die Glasur weisser)

Die Mandeln mit dem Zucker, Salz und dem Zimt mischen. Mit dem Eiweiss und der Glukose gründlich vermengen. Den Teig am besten einen Tag ruhen lassen. Ich bereite den Teig schon ein paar Tage zum Voraus vor und verpacke ihn in Tiefkühlbeutel.

Den Teig auf Zucker 1 cm dick auswallen. Auf ein passendes Brett oder eine feste Unterlage, die auch in den Tiefkühler passt, legen.
Für die Glasur das Eiweiss mit dem Puderzucker und der Zitronensäure zu einem klassischen Royal Icing aufschlagen.
2/3 der Glasur mit einem Spachtel gleichmässig auf die vorbereitete Teigplatte streichen. Die so bestrichene Platte für ca 1 Stunde in die Tiefkühltruhe legen. Die Glasur muss vor dem Ausstechen fest (gefroren) sein. Nun zügig mit dem profi Ausstecher die Zimtsterne ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech absetzen. Zwischendurch den Ausstecher mit warmem Wasser abspülen und grob trocknen.

Die Resten zusammenkneten, bis wieder ein gleichmässiger Teig entstanden ist. Diesen erneut auf wenig Zucker auswallen und das letzten Drittel der aufgesparten Glasur aufstreichen. Gleich verfahren wie oben beschrieben. Aus den Resten die abfallen, schneide ich jeweils Stängeli die dann keine Glasur haben.

Die Zimtsterne für 5 - 6 Stunden oder über Nacht trocknen lassen. Sie werden danach im auf 250° C. vorgeheizten Ofen (nicht Umluft) für ca 3 - 5 Minuten gebacken. Sobald die Glasur anfängt an den Ecken braun zu werden, das Blech sofort aus dem Ofen nehmen. Spätestens aber nach fünf Minuten. Die Glasur sollte weiss bleiben.

Viel Erfolg!


Freitag, 29. März 2013

Ich wünsche Euch allen frohe Ostern, mit diesem leckeren Osterfladen

Die Ostertage 2013 dürften nach meinem Geschmack viel sonniger ausfallen, als sie es wirklich tun. Das Regenwetter macht Mensch und Tier ganz konfus. Was so in einer Situation helfen kann ist, ein Kuchen zu backen und auch zu essen. Wer meinen Blog verfolgt weiss, dass ich immer auf der Suche nach ultimativen Rezepten bin. Oft sind es die ganz alten Rezepte, die es mir angetan haben. Sie sind meistens schnell und unkompliziert zubereitet und schmecken ehrlich und herrlich.

Von einer lieben Kollegin habe ich nun das Rezept für einen eben solchen Kuchen erhalten und möchte es nun mit Euch allen teilen.



Osterfladen (-kuchen) mit Griess für ein Kuchenblech von 30 cm Durchmesser

Zutaten für den Mürbteig:

250 g Mehl. Ich habe ein dunkles Dinkelmehl verwendet.
1/2 Kl. Salz
4 El. Zucker
125 g Butter kalt in Stücken
1 grosses Ei
2 - 3 El. Wasser oder Milch

Das Mehl mit dem Salz und dem Zucker vermischen. Die Butter mit dem Mehlgemisch verreiben, bis alles gleichmässig krümelig ist. Das Ei und das Wasser zu den Krümel geben. Rasch zu einem Teig zusammen fügen. Nicht kneten. Den Teig rund und flach drücken und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank geben.

Zutaten für die Füllung:

4 dl Milch
1 P. Salz
1/2 Zitronenschale
40 g Griess
1 El. Butter
80 g gemahlene Mandeln
50 g Sultaninen oder Rosinen
4 El. Zucker
2 Eigelb
2 Eiweiss
2 El. Zucker
2 El. Aprikosenkonfitüre

Die Milch mit dem Salz und der Zitronenschale aufkochen. Den Griess dazu geben und einen nicht zu dicken Brei kochen. Die Pfanne vom Feuer nehmen und alle Zutaten, bis und mit dem Eigelb, darunter rühren. Die Masse auskühlen lassen.

Den Teig auf einem Backpapier rund auswallen und das Blech damit auslegen. Den Boden stupfen und mit zwei Esslöffel Konfitüre dünn bestreichen. Das ausgelegte Blech wieder in den Kühlschrank stellen.

Die zwei Eiweiss mit einer Prise Salz steif schlagen. Den Zucker dazu geben und kurz weiter schlagen, bis der Schaum glänzt. Das Eiweiss unter die Griessmasse heben und in das vorbereitete Blech giessen.

Den Fladen in den auf 220°C Umluft vorgeheizten Ofen, auf die unterste Rille schieben. Die Temperatur auf 180°C reduzieren und für ca. 30 - 35 Minuten backen. Wer an seinem Ofen die Pizzafunktion hat (zur Umluft zusätzlich Unterhitze) sollte den Kuchen in diesem Programm backen. Der Boden wird so super knusprig. Der Kuchen schmeckt nach einem Tag am besten. Vor dem Servieren sollte er noch unbedingt mit Puderzucker bestaubt werden. Mit so einem herrlichen Kuchen kann man vielleicht das trübe Wetter etwas vergessen. 

Frohe Ostern Euch allen!!!!


Dienstag, 4. Dezember 2012

Biberfladen mit selbst gemachten Auflegebildern passen gut zu Caramelllikör


Die letzte Zeit war es etwas ruhig auf meinem Blog. Um so hektischer ging es in meiner Küche zu und her. Vor einem Monat habe ich die feinen Christstollen gebacken, den Lebkuchenteig gerührt und Caramelllikör angesetzt.

Am Wochenende kam mein Patenkind mit Bruder zu Besuch und wir haben, wie jedes Jahr, Lebkuchenhäuser gebacken und garniert. Da blieb noch ein ordentliches Stück Teig über und so entschloss ich mich gestern, feine Biberfladen zu backen. Für die Dekoration habe ich mir überlegt, selber Lebkuchenbilder zu machen.


Sehen die nicht todschick aus? Mir gefallen sie auch sehr. Zusammen mit dem Likör ergeben sie ein tolles Geschenk. Nun möchtet ihr sicher sehen, wie ich diese Biberfladen gemacht habe.

Als erstes suchte ich im Internet nach schönen Bildern. Wenn man das Stichwort "Glanzbilder" eingibt, kriegt man eine Fülle von passenden Kläusen, Tannen und Engeln.
Die muss man nun in einem Textverarbeitungsprogramm (bei mir Word) abspeichern und die Grösse anpassen. Dann werden sie farbig, auf ganz normalem Papier, ausgedruckt.


Nach dem Ausschneiden sind sie schon parat. Nun geht es in die Küche.

Der Lebkuchenteig wird etwa 4mm dick ausgewallt.


Daraus werden die gewünschten Formen ausgeschnitten. Für einen Fladen braucht es zwei identische Stücke. Damit die Grösse passt, werden die Bilder als Vorlage auf den Teig gelegt. Nun wird auf je ein Teigstück eine leckere Füllung aufgebracht. Ich habe mich hier für eine Hasenussfüllung entschieden. Am besten geht das mit einem Spritzsack. Der Rand muss dabei frei bleiben.



Die Ränder werden mit Wasser bestrichen und mit dem zweiten Stück Teig gedeckt, ähnlich wie bei selbst gemachten Ravioli. Die Stücke werden auf ein Blech gelegt und mit der Gabel gestupft.



Danach gehen sie für etwa 10 bis 15 Minuten, in den auf 190°C (Unter-Oberhitze) vorgeheizten Ofen (unterste Schiene). Während sie im Ofen backen mischt man die Gummi arrabicum Lösung an. Dafür nimmt man vier Teile Wasser und einen Teil Gummi arrabicum. Das ganze wird sorgfältig erhitzt. Es darf aber nicht kochen.
Wenn die Biber aus dem Ofen kommen werden sie sofort mit dieser Lösung bepinselt und auf jedes Stück wird ein Bild sorgfältig angedrückt. Es braucht keinen weiteren Kleber mehr. Das Gummi arrabicum hält die Bilder perfekt.


Sobald die Biber ausgekühlt sind, werden sie einzeln in Frischhaltefolie oder Säckchen verpackt. Nun wünsche ich Euch viel Spass bei Eurere Weihnachtsbäckerei.


Mittwoch, 20. Juni 2012

Des rätsels Lösung heisst: "Kiewskij Tort" oder zu Deutsch "Kiewer Torte"

Seit Anfang des Monats liegt das Rezept für die Kiewer Torte bei mir auf dem Schreibtisch. Mich hat es schon lange in den Fingern gejuckt, sie zu backen. Gestern nun konnte ich sie endlich anschneiden und ich bin begeistert. Das Rezept werde ich auf alle Fälle noch öfters machen.


Original ist die Torte gefüllt mit einer Caramell- Buttercreme. Ich habe das Rezept diesbezüglich abgeändert und sie mit Sahne und frischen Erdbeeren gefüllt. Genau das ist aber das tolle an dieser Torte: Mann kann sie füllen wie man möchte. Und wenn sie mit Buttercreme oder Ganache eingestrichen wird, so kann man sie sogar mit Fondant eindecken. Das Rezept langt für eine Torte von 25 cm Durchmesser. Ich habe mich allerdings für Törtchen von 15 cm Durchmesser entschieden. Dafür gab es dann gerade drei Stück davon. Hier also das Rezept:

Kiewskij Tort

250 g weiche Butter
600 g Mehl
5 Eigelb
5 Eiweiss
400 g Zucker
5 El Crème fraîche oder Sahne
1 Pr. Natron oder ersatzweise Backpulver
150 g Baumnüsse (Walnüsse) grob gehackt

Die Butter und das Mehl mit einem Teighorn oder Messer zusammenschneiden. Es sollte ein krümeliges Pulver ergeben.


Die Eigelb mit 200 g Zucker schaumig Rühren. Das Natron mit der Crème fraîche vermischen und zur Eimasse geben. Das Mehl dazugeben und rasch zu einem Teig kneten (nicht zu lange, sonst wird der Teig zäh). Den Teig für ca. zwei Stunden in den Kühli geben.

Den Teig 4 mm dick auswallen und sechs Kreise von 25 cm Durchmesser ausstechen. Für meine Törtchen habe ich 12 Kreise von 15 cm Durchmesser ausgestochen und keine Teigresten mehr über gehabt. Die Kreise auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Den Backofen auf 190 - 200°C Umluft vorheizen.

Das Eiweiss zusammen mit den restlichen 200 g Zucker steif schlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Das dauert ca 5 Minuten. Der Schnee sollte samtig aussehen, zart sein und seine Form gut behalten.

Die Böden nacheinander für ca 5 Minuten backen. Der Rand sollte sich leicht bräunen. Danach auf jeden gebackenen Boden Eiweissschaum aufstreichen und mit 150g Baumnüssen bestreuen.


Die Böden weiter backen, bis die Eiweissmasse leicht bräunlich ist. Die Böden auskühlen lassen.
Original werden nun die Böden mit einer Buttercreme aus 200 g Butter und 250 g caramellisierter Kondensmilch, gefüllt. Für meine Füllung braucht man:

1 lt Halbrahm (fettreduzierte Sahne, 25% Fettgehalt)
500 - 750 g süsse Erdbeeren

Den Rahm mit dem Vanillezucker steif schlagen. Ein paar schöne Erdbeeren für die Garnitur zur Seite legen, den Rest klein schneiden. Die Törtchen mit der Sahne und den geschnittenen Erdbeeren füllen. Pro Törchen habe ich vier Böden gebraucht.
Die Torte mit Sahne einstreichen.


Nun die Torte mit dem restlichen Rahm und den Erdbeeren ausgarnieren. Vor dem Essen sollte sie für mindestens 10 Stunden im Kühlschrank durchziehen. Danach geniessen.


Eventuelle Resten können, ohne Erdbeergarnitur, gut eingefroren werden. Meine Nachbarin, die zur Genesung nach einer Operation ein Törtchen ab bekommen hat, hat sie mit "absolut himmlisch" bezeichnet. Da kann ich mich nur anschliessen!


Montag, 2. Januar 2012

Schon wieder wird gebacken: Pausenbrötli für den Vorrat im Tiefkühler

Als erstes wünsche ich Euch allen ein frohes und gesundes neues Jahr. Hoffentlich konntet ihr den Jahreswechsel auch so schön feiern, wie ich. Bis auf den fehlenden Schnee waren die Tage einfach nur wunderschön. Wir haben viel und gut gegessen, viel geschlafen und waren oft an der frischen Luft. Nun geht der Alltag schon bald wieder los und dafür will ich doch schon etwas gerüstet sein.

Seit etwa zwei Jahren backe ich regelmässig für meinen Mann die leckeren Pausenbrötli. Aus einem Kilo Mehl ergeben sich etwa 20 Brötchen. Die packe ich nach dem Erkalten in Tiefkühlbeutel und friere sie ein. Jeden Tag nehme ich eines heraus und gebe es meinem Liebsten mit zur Arbeit. Das Gute daran ist, dass sie nur etwa eine Stunde zum Auftauen brauchen und so fix parat sind.



Hier nun das Rezept für die tollen Teile:

Pausenbrötli

1 kg Mehl. Oft mache ich eine Mischung aus 500 g weissem Weizen- oder Dinkelmehl und 500 g dunklem Mehl. Ihr könnt da nehmen was ihr wollt. Beachtet aber, dass ihr wirklich einen Anteil von mindestens 500 g weissem Mehl nehmt.
20 g frische Hefe oder 1 Beutel Trockenhefe
20 g Salz
120 g Zucker
100 g Butter
1 Becher Naturejogurth (ca. 180 g)
ca. 400 - 600 g Vollmilch, zimmerwarm. Wenn nur weisses Mehl verwendet wird, so sollten 400 g Vollmilch langen. Wenn ihr schwereres Mehl dazu nehmt, so muss der Milchanteil erhöht werden. 
125 g Sultaninen oder andere Trockenfrüchte, eingeweicht in Wasser. Es können auch noch gehackte Nüsse oder Schokostücke dazu gegeben werden. 
1 Ei

Alle Zutaten ohne die Sultaninen und das Ei in die Schüssel der Küchenmaschine geben und auf der ersten Stufe für etwa 10 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Wer keine Küchenmaschine hat, kann die Zutaten von Hand zu einem geschmeidigen Teig kneten. Das dauert auch etwa 10 Minuten, braucht aber etwas mehr Kraft und Ausdauer.
Der Teig hat die richtige Konsistenz, wenn er sich vom Schüsselboden löst. Nun die abgetropften Sultaninen dazu geben und kurz weiter kneten. Nicht zu lange, sonst zerdrückt ihr sie.
Nun gibt es zwei Möglichkeiten zur Verarbeitung des Teiges. Eine schnellere und eine langsamere. Bei schwereren Teigen mit viel Früchten und dunklem Mehl empfehle ich die langsamere Art.

Langsamere Art: Die Schüssel mit dem Teig mit Klarsichtfolie abdecken und das Ganze so verpackt über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Morgen die Schüssel aus dem Kühlschrank nehmen und etwa eine Stunde bei Zimmertemperatur stehen lassen. Teile von 100 g abwägen und rund aufwirken. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech absetzen und mit einer aufgeschnittenen sauberen Plastiktüte abdecken. Die Brötchen etwa 90 Minuten gehen lassen. Sie sollten ihr Volumen um ein Drittel vergrössert haben. Die Teilchen mit Ei bestreichen und anschliessend mit einem scharfen Messer mutig einschneiden.




Schnellere Art: Die Schüssel mit dem Teig mit Klarsichtfolie abdecken. Den Teig aufs Doppelte aufgehen lassen. Das kann bei kühlerem Wetter durchaus 90 Minuten dauern. Aus dem gegangenen Teig Teilchen von 100 g abwägen und rund aufwirken.  Auf ein mit Backpapier belegtes Blech absetzen und mit einer aufgeschnittenen sauberen Plastiktüte abdecken. Nach ca. 20 Minuten das Plastik wegnehmen und die Brötchen mit Ei bestreichen. Jedes Teilchen mit einem scharfen Messer mutig einschneiden. 


Die Brötchen werden nun im auf 220°C Unter-Oberhitze oder 200°C Umluft ca. 20 Minuten gebacken. Das beste Backresultat bekommt man, wenn man die Bleche in den Ofen schiebt und dann mit einem Wasserzerstäuber drei, vier Mal Wasser in den Ofen sprüht. Der Dampf macht die Brötchen besser. Je nach Ofen müssen die Bleche nach ca 10 Minuten vertauscht werden.



Nach dem Backen vollständig auskühlen lassen, in Tiefkühlbeutel verpacken und einfrieren. So lecker!!


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